Im Uhrzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn oder in beide Richtungen: Welche Drehrichtung sollten Sie verwenden?

Luxury watch rotating in a WatchMatic winder with adjustable clockwise and counterclockwise settings

Die korrekte Drehrichtung eines Uhrenbewegers hängt ausschließlich vom Kaliber des Uhrwerks ab: Manche benötigen eine Drehung im Uhrzeigersinn, andere gegen den Uhrzeigersinn, und viele profitieren von einer bidirektionalen Einstellung. Die falsche Drehrichtung beschädigt die Uhr zwar nicht, führt aber dazu, dass die Zugfeder nicht aufgezogen wird. WatchMatic- Uhrenbeweger ermöglichen die unabhängige Steuerung jedes Rotors, sodass Sammler die Aufzugsanforderungen verschiedener Luxusmarken wie Rolex, Omega und Patek Philippe präzise erfüllen können.

Wicklungsrichtung verstehen

Jede Automatikuhr besitzt einen Rotor, der sich bei jeder Handgelenksbewegung dreht. Allerdings sind nicht alle Rotoren so konstruiert, dass sie die Zugfeder in beide Richtungen aufziehen können. In der Uhrmacherei werden Uhrwerke in drei Aufzugsarten eingeteilt:

  • Unidirektional (im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn): Der Rotor greift nur dann in den Aufzugsmechanismus ein, wenn er sich in einer bestimmten Richtung dreht.
  • Bidirektional: Der Rotor spannt die Zugfeder unabhängig von seiner Drehrichtung.

Bei WatchMatic legen wir Wert darauf, dass die Kenntnis der spezifischen Anforderungen Ihrer Uhr der erste Schritt für ein erfolgreiches automatisches Aufziehen ist.

1. Drehung im Uhrzeigersinn (CW)

Viele gängige Uhrwerke, insbesondere solche mit bestimmten Valjoux- oder ETA-Kalibern, sind so konstruiert, dass sie nur im Uhrzeigersinn aufgezogen werden können. Stellt man den Uhrenbeweger bei diesen Modellen auf linksdrehend ein, dreht sich der Rotor frei, ohne die Zugfeder zu spannen, was schließlich zum Stillstand der Uhr führt.

2. Drehung gegen den Uhrzeigersinn (CCW).

Obwohl seltener als Uhrwerke, die sich ausschließlich im Uhrzeigersinn drehen, benötigen bestimmte Kaliber – darunter einige Vintage-Modelle und spezielle Komplikationen – eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn. Deshalb ist ein professioneller Uhrmacher unerlässlich. Uhrenbeweger muss einen dedizierten CCW-Modus bieten, um die Kompatibilität mit einer vielfältigen Kollektion zu gewährleisten.

3. Bidirektionale (beide) Rotation

Die meisten modernen Luxusuhren, wie beispielsweise die von Rolex oder Patek Philippe Nutzen Sie den bidirektionalen Aufzug. Für diese Uhren ist die Einstellung „Beide“ an Ihrem Uhrenbeweger ideal. Das Gerät dreht sich für eine bestimmte Zeit im Uhrzeigersinn, pausiert kurz und dreht sich dann gegen den Uhrzeigersinn. Dies ahmt die natürliche, variable Bewegung des menschlichen Handgelenks nach und gewährleistet eine optimale Gangreserve.

Warum unabhängige Richtungssteuerung wichtig ist

Wenn Sie eine gemischte Sammlung in einem Uhrenbeweger-Tresor Eine „globale“ Einstellung für alle Uhren ist oft unzureichend. So kann es vorkommen, dass eine Uhr voll aufgezogen bleibt, während eine andere stehen bleibt. WatchMatic -Systeme lösen dieses Problem durch unabhängige Richtungseinstellungen für jeden einzelnen Rotor. Dadurch wird sichergestellt, dass jedes Kaliber genau die Art von kinetischer Energie erhält, für die es entwickelt wurde.