Sicherheitsbewertungen verstehen: Was macht eine Uhr wirklich sicher?

Biometric fingerprint scanner on a high-security WatchMatic watch winder safe.

Einen Tresor zu kaufen ist einfach; die richtige Sicherheit zu finden, ist komplex. Wenn Sie eine Sammlung von Patek Philippe, Richard Mille oder Vintage-Rolex-Uhren schützen möchten, reicht ein herkömmlicher Bürotresor nicht aus. Sie müssen die internationalen Sicherheitsstandards kennen.

Bei WatchMatic schließen wir die Lücke zwischen exklusiver Uhrmacherkunst und robuster Ingenieurskunst. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

1. UL-Bewertungen: Der Goldstandard
Die Underwriters Laboratories (UL) sind die anerkannteste Prüfstelle. Damit ein Uhrenbeweger-Tresor wirklich sicher ist, sollte er eine der folgenden Zertifizierungen aufweisen:

  • RSC (Residential Security Container): Getestet, um über einen bestimmten Zeitraum hinweg rigorosen Aufhebel-, Bohr- und Schlagangriffen standzuhalten.
  • TL-15 & TL-30: Diese Tresore sind „werkzeugresistent“. Eine TL-30-Zertifizierung bedeutet, dass der Tresor einen Angriff von professionellen Einbrechern mit Spezialwerkzeugen an seinen empfindlichsten Stellen 30 Minuten lang überstanden hat.

2. Brandschutzklassen
Sicherheit bedeutet nicht nur Diebstahlschutz, sondern auch Schutz vor Umweltkatastrophen. Hochwertige Tresore werden anhand ihrer Beständigkeit gegenüber extremen Temperaturen bewertet, wobei die Innentemperatur stets so niedrig gehalten wird, dass die Dichtungen Ihrer Uhren nicht schmelzen.

  • Achten Sie auf: Einen Brandschutz von mindestens 60 bis 90 Minuten bei 1700°F (927°C).

3. Verriegelungsmechanismen: Mehr als nur der Schlüssel
Ein Tresor für Luxusuhren sollte über mehrstufige Authentifizierung verfügen:

  • Biometrischer Zugang: Fingerabdruckscanner ermöglichen einen schnellen Zugriff bei gleichzeitiger Beibehaltung einer einzigartigen digitalen Signatur.
  • Digitale Tastaturen: Achten Sie auf elektronische Schlösser mit der Kennzeichnung „UL-Listed Type 1“, die resistent gegen EMP-Angriffe (elektromagnetische Impulse) und Hacking sind.
  • Aktive Verriegelungsbolzen: Dicke, massive Stahlbolzen (in der Regel 30 mm oder mehr), die an mehreren Seiten der Tür in den Rahmen eingreifen.

4. Antimagnetismus-Abschirmung
Herkömmliche Tresore bestehen aus schwerem Stahl, der Magnetfelder konzentrieren kann. Für einen anspruchsvollen Sammler muss der Tresor so konstruiert sein, dass er die Uhrwerke vor Magnetismus schützt und so die perfekte Kalibrierung der Spiralfedern im Inneren der WatchMatic-Rotoren gewährleistet.

WatchMatic-Einblick: Das Gewicht eines Tresors ist an sich schon ein Sicherheitsmerkmal. Unsere Tresore mit hoher Kapazität sind so konzipiert, dass sie am Boden verankert werden können. So ist sichergestellt, dass Ihre Wertgegenstände auch bei einem Einbruch sicher an ihrem Platz bleiben.