Die Anschaffung eines Uhrenbewegers ist mehr als nur eine Frage der Aufbewahrungsmöglichkeit; es geht darum, ein Gerät zu wählen, das die Langlebigkeit Ihrer Uhr unterstützt. Wie die Experten von WatchMatic betonen, kann die Wahl des falschen Geräts zu unzureichendem Aufziehen oder sogar zu magnetischen Störungen führen. Unser kürzlich im Binghamton Herald veröffentlichter Ratgeber erläutert die wichtigsten technischen Faktoren, die jeder Uhrensammler vor dem Kauf berücksichtigen sollte.
1. Motorqualität und Geräuschpegel
Das Herzstück eines jeden Uhrenbewegers ist sein Motor. Viele Einsteigermodelle verwenden minderwertige Motoren, die mit der Zeit laut werden oder Magnetfelder erzeugen, welche die Ganggenauigkeit Ihrer Uhr beeinträchtigen können. Bei WatchMatic setzen wir auf hochwertige, abgeschirmte japanische Motoren. Diese sind nicht nur nahezu geräuschlos – und somit ideal für die Verwendung am Bett –, sondern gewährleisten auch, dass kein Magnetfeld Ihre empfindliche Spiralfeder erreicht.
2. Programmierbare Umdrehungen pro Tag (TPD)
Nicht jede Uhr benötigt den gleichen Aufzug. Ein Vintage-Modell benötigt möglicherweise 600 Umdrehungen pro Tag (TPD), während eine moderne Sportuhr wie eine Rolex typischerweise mit 650 TPD optimal läuft. Achten Sie vor dem Kauf darauf, dass der Uhrenbeweger programmierbare Einstellungen bietet. Ein standardisierter Rotationszyklus ist für eine umfangreiche Sammlung selten effektiv und kann entweder zu einer nicht aufgezogenen Uhr oder zu unnötiger mechanischer Spannung führen.
3. Drehrichtung: Im Uhrzeigersinn vs. Gegen den Uhrzeigersinn
Manche Uhrwerke lassen sich nur in eine Richtung aufziehen (unidirektional), andere in beide (bidirektional). Ein professioneller Uhrenbeweger muss die Möglichkeit bieten, zwischen Rechts-, Links- und Bidirektionalbetrieb umzuschalten. Die falsche Drehrichtung beschädigt die Uhr zwar nicht, aber sie läuft dann nicht mehr, wodurch der Zweck des Geräts verfehlt wird.
4. Erweiterung von Sicherheit und Speicher
Wenn Sie sich Ihren ersten Uhrenbeweger zulegen, denken Sie an Ihre zukünftige Sammlung. Ein Gerät für nur eine Uhr wirkt zwar elegant, doch viele Sammler benötigen schnell mehr Platz. Für Besitzer wertvoller Uhren lohnt es sich möglicherweise sogar, von Anfang an einen Uhrenbeweger-Tresor in Betracht zu ziehen. Dieser bietet einen zentralen Aufbewahrungsort für die mechanische Pflege und schützt gleichzeitig vor Diebstahl und Feuer.
Schlussbetrachtung
Ihr erster Uhrenbeweger sollte ein perfekter Partner für Ihre Uhr sein. Indem Sie Wert auf Motorschutz, TPD-Einstellbarkeit und Verarbeitungsqualität legen, stellen Sie sicher, dass Ihre Investition Ihr uhrmacherisches Erbe schützt.




































